CALMMANDER


Die Chance in der Krise: Neuorientierung.



Krisen können viele Dinge ganz plötzlich verändern, zum Teil sehr drastisch, wie wir gerade sehen. Vieles um uns herum ist nicht mehr so, wie es für lange Zeit war. Gar keine Frage, dass uns solche Veränderungen verunsichern können. Gegen Verunsicherung hilft vor allem eines: Persönliche Klarheit und Richtung. Wie aber können wir Klarheit und Richtung gewinnen, wenn sich unser äußeres Umfeld so stark verändert und in hohem Maße unberechenbar ist? Ganz einfach: Von innen heraus.

 

Wir gewinnen Klarheit und Richtung durch eine innere Bestandsaufnahme. Im Fokus steht die Frage: Was ist mir wirklich wichtig und was will ich erreichen? Krisen bieten die Chance, die Dinge neu zu bewerten und uns neu zu orientieren. Gerade dann, wenn sich unser Umfeld stark verändert, können wir wertvolle Einsichten gewinnen und wichtige Weichenstellungen vornehmen. Zudem ist es in Krisenzeiten - nach dem ersten Schock - gut, wieder in eine Vorwärtsbewegung zu kommen und aktiv zu sein. Wir wollen konstruktive Bewegung in unser Leben bringen, statt nur passiv das Geschehen zu beobachten. Sinnvolle Aktivität gibt uns das Gefühl von Kontrolle. Wir tun etwas und sind der Situation nicht ausgeliefert. Kontrolle gibt uns Sicherheit. 

 

Du findest im Folgenden eine strukturierte Anleitung, wie du mehr bzw. eine neue Orientierung in deinem Leben finden kannst. Nimm dir dafür Zeit, höre ganz tief in dich hinein und lasse die Fragen wirklich sickern. Brüte ruhig ein wenig darüber und bewerte die Dinge nach ein paar Tagen abermals. Mache das solange, bis du dir wirklich sicher bist. Schreibe deine Festlegungen unbedingt auf einen Zettel oder in einem Heft auf. Gewinne Klarheit!

 

Schritt 1: Die Inventur

 

Orientierung Inventur

 

Eine Inventur ist eine Bestandsaufnahme: Man sieht sich an, was man so alles hat, was davon gut ist, was davon überflüssig (weil es nicht mehr funktioniert oder man es nicht mehr braucht), und was einem fehlt.

Auf einer höheren persönlichen Ebene geht es dabei um zwei Fragen:

 

1. Wem oder was möchte ich in nächster Zeit mehr Raum in meinem Leben geben?

2. Wem oder was möchte ich in nächster Zeit weniger Raum in meinem Leben geben?

 

In nächster Zeit heißt ungefähr in den nächsten zwölf Monaten.

Die Antworten auf diese Fragen können wertvolle Hinweise darüber geben, wo es einen "hinzieht", wo man in nächster Zeit einen Schwerpunkt setzen will, wo man gegebenenfalls etwas Neues ausprobieren möchte.

Gleichzeitig trifft man eine Entscheidung darüber, worauf man weniger Wert legt, was man nicht forcieren will und wovon man sich lieber entfernt.

 

Erfasse nun deine persönliche Inventur:

Nimm einen Zettel zur Hand notiere deine Gedanken und Ideen darauf. Überlege dir folgendes:

 

Wem oder was möchte ich in nächster Zeit mehr Raum geben?

  • Wovon möchte ich mehr?
  • Was fehlt mir?
  • Was möchte ich stärker in mein Leben integrieren?

 

Wem oder was möchte ich in nächster Zeit weniger Raum geben?

  • Wovon möchte ich weniger?
  • Wovon habe ich zuviel?
  • Was belastet mich?
  • Was brauche ich nicht mehr?
  • Wovon möchte ich mich befreien?

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir.

 

Schritt 2: Meine Werte

 

Orientierung Werte

 

Was ist eigentlich wirklich wichtig? 

Was ist das Wichtigste in deinem Leben?


Du solltest das wissen, ohne lange zu zögern. Es geht hier um deine Werte, das Wichtigste in deinem Leben. Werte geben uns Orientierung. Ein werteorientiertes Leben gilt als Idealtyp für ein zufriedenes Leben.

Werte sind Dinge, die dir wichtig sind. Dinge im weitesten Sinne: also Schönes, Bedürfnisse, Interessen, Eigenschaften, Aktivitäten, Ziele, Leidenschaften, Menschen, Emotionen, Objekte, Lebenseinstellungen u.s.w. Die Kategorie ist nicht entscheidend.

 

Also, lege deine persönlichen Werte fest. Mache das kurz und bündig. Konzentriere dich auf die wichtigsten Punkte.

Wir wollen, dass du ganz tief in dich gehst und all diejenigen Dinge herausfilterst, die dir wirklich wichtig sind, die du besonders schätzt, die dir am Herzen liegen. 

Noch eines: Weniger ist oft mehr. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Versuche deine absoluten Top 10 Punkte festzulegen.

 

Also: Nimm jetzt einen Zettel zur Hand notiere deine Gedanken und Ideen darauf.

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das Programm stellt dir ein paar Fragen und bietet dir auch gleich einige Antwortvorschläge an. Das sieht dann z.B. so aus:

 

Wizard Werte

 

Nach der Festlegung deiner Werte, die Empfehlung:

 

Lebe werteorientiert.

Konzentriere dich auf das, was dir wichtig ist. Ordne das, was weniger wichtig ist, dem Wichtigen unter. Halte dich nicht auf mit weniger Wichtigem.

Integriere deine Werte in dein Leben, in deinen Alltag. Plane deine Werte und ihnen entsprechende Aktivitäten in deine Woche und in deinen Tag ein. Auch kleine Werte-Aktivitäten von nur kurzer Dauer sind sinnvoll.

 

Lebe deine Werte! Lebe sie jeden Tag.

 

Schritt 3: Meine Stärken

 

Orientierung Stärken

 

Was sind deine Stärken?

Was kannst du richtig gut?

Was liegt dir?



Auch das solltest du wissen, das kann dir in vielen Situationen helfen.

Ein stärkenorientiertes Leben, ein Job, in dem man seine Talente einbringen kann, hat großes Potenzial für Zufriedenheit. Gleiches gilt für ein Hobby, in dem man seine Stärken voll einsetzen kann. 

Stärken sind Dinge, die wir gut können und positive Eigenschaften, die wir haben. Es geht also um Talente, Fähigkeiten, Begabungen, Kompetenzen, spezielle Kenntnisse und bestimmte ausgeprägte positive Eigenschaften, für die wir stehen. 

 

Also, lege deine Stärken jetzt einfach fest.

Nimm einen Zettel zur Hand notiere deine Gedanken und Ideen darauf.

Noch eines: Weniger ist oft mehr. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Versuche deine absoluten Top 10 Punkte festzulegen.

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir. Das sieht dann z.B. so aus:

 

Stärken

 

Nach der Festlegung deiner Stärken, die Empfehlung:

Lebe stärkenorientiert.

Folge dem, was dir liegt, was du gut kannst. Diese Dinge fallen dir leichter. Auf diesen Gebieten wirst du verhältnismäßig leichter erfolgreich sein als auf Gebieten, die dir nicht liegen. Erfolg bringt Anerkennung, Lob, erhöht den Selbstwert und löst einen bestätigenden Kreislauf aus.

Zu tun, was man gut kann, bereitet einem i.a.R. auch mehr Freude, als Dinge zu tun, die man gar nicht kann. 

 

Exkurs Schwächen:

 

Nobody is perfect!

Auch wenn das manche Menschen von sich glauben, es stimmt nicht. Jeder Mensch hat Stärken UND Schwächen.

Seine Schwächen zu kennen ist von Vorteil:

  • Man kann dann lernen, richtig mit ihnen umzugehen ✌️
  • Außerdem gibt es ein paar Schwächen, die einen wirklich hemmen können und an denen wir ein wenig arbeiten sollten.

 

Richtiger Umgang mit Schwächen:

 

Wie soll man mit Schwächen richtig umgehen? Richte dich einfach nach den folgenden Empfehlungen:

  • Akzeptiere deine Schwächen, jeder Mensch hat welche.
  • Stehe zu deinen Schwächen. Bekenne dich dazu, verleugne sie nicht. Andere finden das aufrichtig und sympathisch.
  • Lass dich nicht von deinen Schwächen einschränken. Wie gesagt: Nobody`s perfect.
  • Begegne deinen Schwächen mit Humor. Ja, das ist die hohe Kunst, aber Selbstironie kommt bei Anderen richtig gut an.
  • Eigne dir da, wo es unbedingt erforderlich ist, die nötigen Grundfertigkeiten an. Das geht so:

 

Nötige Grundfertigkeiten:

 

Es gibt vieles, das wir nicht so gut können. Ein paar Dinge davon, sollten wir aber unter Umständen ein wenig beherrschen, weil uns diese Schwäche irgendwie behindert; es geht dabei aber nur um das Erlernen der nötigen Grundfertigkeiten bzw. -kenntnisse. Wir werden auf diesen Gebieten kein Meister werden, darum geht es auch nicht. Ziel ist es, ein brauchbares Niveau zu erreichen.

Überlege dir, ob es in deinem Leben solche Gebiete gibt und sehe sie als Potenziale.

Beispiele sind:

Fremdsprachen, IT-Kenntnisse, Reden vor einer größeren Gruppe, Kochen, Rechtschreibung, deine Rückhand beim Tennis, Kopfrechnen, small talk, Verhandeln, Kommunikation.

 

Schritt 4: Positive Aktivitäten

 

Orientierung Aktivitäten

 

Was tust du gerne?

Welche Aktivität bereitet dir Freude?

Was weckt dein Interesse?


Positive Aktivitäten und Dinge, die dich interessieren, können wichtige Hinweise geben auf den richtigen Weg in unserem Leben. 

Lege deine „Lieblingsaktivitäten“ und Interessen einfach kurz fest, es dauert nicht lang.

Nimm einfach einen Zettel zur Hand notiere deine Gedanken und Ideen darauf.

Noch eines: Weniger ist oft mehr. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Versuche deine absoluten Top 10 Punkte festzulegen.

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir.

 

Begeisterung:

 

Angenommen du triffst jemanden - nennen wir die Person Thesi - und es entsteht eine Unterhaltung. Man streift verschiedene Themen, vom Wetter zur Innenpolitik, über den Job zur Familie.

Plötzlich erzählt dir Thesi von ihrer Leidenschaft zum Surfen. Mit großen Augen und Gesten wird dir eine völlig neue Welt beschrieben: Verschiedenste Surf-Destinationen, unterschiedliche Strand- und Wellenverhältnisse, globale Meeres- und Windströmungen, Vor- und Nachteile bestimmter Ausrüstungskomponenten, Bewegungsabläufe bestimmter Surf-Manöver, Trainigspläne, Anforderungen an ein optimales Revier u.s.w. Thesi schließt ihre Ausführungen mit der Beschreibung der Entstehung des Surfens und seiner heutigen Kultur, mit der sie sich voll identifiziert. Sie ist Surferin, durch und durch. Ihr Leben orientiert sich nach dieser Leidenschaft.

Du fragst kurz nach: Wie bist du zum Surfen gekommen? Thesi sagt: "Eher zufällig, ich war auf Sommersportwoche in der 7. Klasse und wir konnten verschiedene Sportarten ausprobieren. Ich hatte vorher keinen Bezug dazu. Ab diesem Zeitpunkt fing ich an mich mehr für das Thema zu interessieren."

 

Der Punkt:

 

Man probiert etwas Neues aus, hat vielleicht eine gewisse Neigung dazu. Irgendwie weckt die Sache dein Interesse. Du recherchierst ein wenig, unterhältst dich mit Leuten, die sich in dem Fach auskennen. Deine Neugierde nimmt zu. Immer weiter vertiefst du dich in das Thema. Dein Wissen / Können wächst. Langsam wird die Sache ein Teil von dir, sie lässt dich nicht mehr los. Du wirst begeistert, entwickelst eine Leidenschaft.

Es ist gut und erfüllend, wenn wir unser Thema finden, etwas wofür wir uns begeistern können. Egal, was es ist: das Spielen eines Musikinstrumentes, Briefmarken, Goethe`s Liebesbriefe, Kochen mit Jamie, Tennis, Bergsteigen u.s.w.

Finde dein Thema und baue es in dein Leben ein. Dieses Thema bietet viel Potenzial für Ausgleich und Zufriedenheit. Übrigens: Thesi lebt heute in Portugal, sie betreibt dort eine Surf Lodge. Mehr unter: www.mypowderwave.com

 

Schritt 5: Meine Wünsche

 

Orientierung Wünsche

 

Wir alle haben bestimmte Wünsche:

  • Dinge, die wir haben wollen
  • Dinge, die wir tun wollen (die sog. Bucket-list)

 

Wünsche motivieren uns, wir sind bereit etwas für ihre Realisierung zu tun.

Finde mehr über deine Wünsche heraus, halte sie fest, wäge ab, welche davon wirklich erstrebenswert sind.

 

Bevor du loslegst, noch ein Gedanke: Du kennst wahrscheinlich die Redewendung "Ich bin wunschlos glücklich." Ein kurzer Satz, der viel Tiefsinnigkeit beinhaltet, kann er doch wie folgt interpretiert werden:

 

  • Wenn du keine Wünsche hast, bist du glücklich. Du bist zufrieden mit dem, was du hast. Alles gut.
  • Das heißt aber auch: Je mehr Wünsche du hast, desto weniger glücklich bist du.

 

Also, blicke nicht immer auf das, was dir fehlt (was Andere haben), sondern auch auf das, was du hast. Schätze diese Dinge immer wieder ganz bewusst. Nimm sie nicht für selbstverständlich.

Überlege auch bei jedem einzelnen deiner Wünsche, ob er dir wirklich so wichtig ist; ob er tatsächlich geeignet ist, dich glücklich zu machen; das gilt v.a. für materielle Wünsche.

Erfasse nun deine Wünsche. 

Nimm einfach einen Zettel zur Hand und notiere deine Gedanken und Ideen darauf. 

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir.

 

Zum Nachdenken: Five Regrets

 

Eine australische Krankenschwester schrieb ein Buch, in dem sie ihre Erfahrungen mit sterbenden Menschen zusammenfasste. Sie unterhielt sich viel mit diesen Menschen und wollte herausfinden, was diese am meisten bedauerten.

Was wünschten sich diese Menschen getan zu haben, wenn sie auf ihr Leben zurückblickten? 

 

Finde nachstehend diese unerfüllten Wünsche. Es sind ganz einfache Wünsche, nichts Außergewöhnliches, nichts Teures. Jeder von uns kann sich diese Wünsche erfüllen. 

Bedauern 1:
Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben und nicht das Leben, das andere von mir erwartet haben.
Das war das häufigste Bedauern. Wenn Menschen realisieren, dass ihr Leben endet und sie auf ihr Leben bewusst zurückblicken, sehen sie deutlich, wie viele ihrer Träume unerfüllt blieben. Die meisten Menschen haben nicht einmal die Hälfte ihrer Träume verwirklicht und starben in dem Bewusstsein, dass das auf ihre eigenen Entscheidungen zurückzuführen war, oder darauf, dass sie bestimmte Entscheidungen nicht getroffen haben. Gesundheit bietet eine Freiheit, die nur wenige erkennen, bis sie sie nicht mehr haben.

 

Bedauern 2:
Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.
Das äußerte jeder männliche Patient. Sie verpassten das Heranwachsen ihrer Kinder und die Gemeinschaft mit ihren Partnerinnen. Sie alle bereuten zutiefst, so viel Zeit ihres Lebens in der Arbeit verbracht zu haben.

 

Bedauern 3:
Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine wahren Gefühle auszudrücken.
Viele Menschen unterdrückten ihre Gefühle, um Frieden mit anderen zu bewahren. Das führte dazu, dass sie eine durchschnittliche Existenz lebten und nie das wurden, wozu sie eigentlich fähig waren. Viele von ihnen entwickelten Krankheiten, die auf Verbitterung zurückzuführen waren.

 

Bedauern 4:
Ich wünschte, ich wäre in Kontakt mit meinen Freunden geblieben.
Viele erkannten den wahren Wert alter Freunde nicht, bis sie diese kurz vor ihrem Tod nicht mehr erreichen konnten. Viele waren so mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, dass sie wertvolle Freundschaften über die Jahre verloren. Es gab oft tiefes Bedauern darüber, Freundschaften nicht die nötige Zeit und nicht das nötige Engagement gewidmet zu haben.

 

Bedauern 5:
Ich wünschte, ich hätte mich selbst glücklicher sein lassen.
Das ist überraschender Weise häufig der Fall. Viele erkannten nicht, dass Glück eine Wahl ist. Sie verharrten in ihren alten Verhaltensweisen und Gewohnheiten. Die sogenannte Bequemlichkeit der Vertrautheit ergriff ihre Emotionen und ihr körperliches Dasein. Die Angst vor Veränderung ließ sie anderen und sich selbst vormachen zufrieden zu sein, obwohl sie tief in sich wünschten richtig zu lachen und mehr Albernheit in ihrem Leben zu haben.

 

Schritt 6: Erfreuliches

 

Orientierung Freuden

 

Worüber freust du dich?

Was findest du gut?

Was ist schön?

Egal, was es ist, halte es fest.

Wirf ab und zu einen Blick darauf und sei bewusst dankbar. Schätze den Wert dieser Dinge, sie sind nicht selbstverständlich.

So, alles

  • was dich freut,
  • dir gefällt,
  • du gut findest,
  • dein Leben erhellt,

sammelst du ab jetzt auf einem Zettel oder in einem Heft.

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir.

  

Schritt 7: Störungen

 

Orientierung Störungen

 

Was findest du weniger gut?

Was stört dich?

Egal, was es ist, schreibe es kurz auf.

Überlege dir, wie du damit umgehen willst:

 

  1. es ändern (wenn du das kannst und willst)
  2. es akzeptieren (wenn du es nicht ändern kannst)

 

Du hast nur diese beiden Möglichkeiten.

 

So, alles

  • was dir nicht gefällt,
  • dich stört oder
  • dich sonst wie belastet,

sammelst du ab jetzt auf einem Zettel oder in einem Heft.

Überlege dir dann, wie du mit der Störung umgehen möchtest: ändern oder akzeptieren? 

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir. CALMMANDER enthält für den Umgang mit Störungen auch gleich zwei Coaching-Einheiten: 1) Die Einheit Akzeptanz und 2) Die Einheit Problemlösung. Beides sind strukturierte Wege für einen konstruktiven Umgang mit Störungen. Beide Einheiten werden wir in den nächsten Wochen in diesen Blog aufnehmen.

 

Schritt 8: Meine Prinzipien

 

Orientierung Prinzipien

 

Ein Prinzip ist ein Grundsatz, der uns leitet. 

Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir bestimmte Prinzipien, die wir richtig finden, an die wir glauben. Wir sammeln bestimmte Leitsätze, die uns Richtung geben.

Es macht Sinn, diese leitenden Grundsätze festzuhalten, ab und zu über sie nachzudenken. Was bedeuten sie für uns? Wie verstehen wir das? Sind sie überhaupt richtig?

 

Beispiele für Prinzipien:

  • What goes around, comes around.
  • Mut tut gut.
  • Shit in, shit out.
  • Von nichts kommt nichts.
  • Tun statt reden. 
  • Aus Fehlern lernen.
  • Use it or loose it.
  • Life is what you make it.

 

Halte deine Prinzipien fest. Wenn du ab und zu auf einen neuen Grundsatz stößt, dann schreibe ihn auf.

 

So, all deine Prinzipien sammelst du ab jetzt auf einem Zettel oder in einem Heft.

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir.

 

Schritt 9: Erfolge

 

Orientierung Erfolge

 

Erfolge sind das positive Ergebnis unserer Bemühungen. Wir haben uns etwas vorgenommen, uns angestrengt und es dann erreicht. Wir wurden mit einer schwierigen Situation konfrontiert und haben diese gemeistert. Kleine Erfolge sind Höhepunkte des Tages / der Woche. Große Erfolge sind Höhepunkte in unserem Leben.

Ob großer oder kleiner Erfolg. Wir sollten alle bewusst wahrnehmen, sie würdigen und mit Stolz auf sie zurückblicken. Erfolge sind Kraftquellen, v.a. in schwierigeren Zeiten.

 

Blicke nun auf dein bisheriges Leben zurück und versuche dich an deine Erfolge zu erinnern. Mögliche Erfolgsfelder können z.B. sein:

 

  • eine Herausforderung meistern
  • Schule / Ausbildung / Weiterbildung
  • eine gute Entscheidung treffen
  • Sport
  • etwas entwickeln
  • Prüfungen
  • Beziehungen
  • etwas schwieriges (zum ersten Mal) schaffen
  • Beruf
  • sich von etwas Belastendem befreien
  • Hobby
  • anderen durch eigenes Zutun helfen
  • gute Investitionen
  • etwas richtig gut machen
  • Freizeit
  • die Welt ein wenig besser machen
  • Soziales
  • sich etwas trauen
  • Auftritte
  • etwas schöpferisch schaffen / gestalten
  • gute Geschäfte
  • jemandem in einer schwierigen Situation helfen
  • etwas besitzen, was man sich lange gewünscht hat
  • ein Problem lösen
  • überstandene Krisen
  • einen neuen Weg gehen, der nicht einfach ist
  • Projekte
  • große Veränderungen meistern
  • für jemanden da sein, wenn er einen braucht

 

Erfasse nun deine bisherigen Erfolge, die grossen wie auch die kleinen. Sieh dir immer wieder die Liste oberhalb an und lass dich inspirieren. Beschreibe, wenn du möchtest, auch kurz die Geschichte dieses Erfolges:

  • Was war die Ausgangssituation?
  • Was waren die wesentlichen Faktoren, die zu dem Erfolg geführt haben?
  • Welche Stärken hast du eingesetzt / an dir entdeckt?
  • Was hast du dabei gelernt? Läßt sich davon ein Prinzip ableiten?
  • Wie hat sich der Erfolg angefühlt?

 

So, all deine Erfolge sammelst du ab jetzt auf einem Zettel oder in einem Heft.

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir.

  

Schritt 10: Der Ausblick

 

Orientierung Ausblick

 

Ein Ausblick ist ein Blick in die Ferne, hier in die weitere persönliche Zukunft. Wie sollte diese aussehen? Was ist dein erwünschtes Bild oder Szenario von der Zukunft? 

Die Antworten darauf können dir wertvolle Hinweise geben, in welche Richtung du dich entwickeln möchtest, was dir wichtig ist, welcher Weg dein Weg ist.

 

Lege das für dich fest. Überlege dir, wie dein Leben in ein paar Jahren aussehen soll.

Nimm einen Zettel zur Hand und notiere deine Gedanken und Ideen darauf. 

 

Überlege dir, wie dein Leben in ein paar Jahren (3 - 5 Jahre) aussehen soll. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergund:

  • Wie soll mein Leben in ein paar Jahren aussehen, was ist mein Wunschbild dazu?
  • Welche positiven Veränderungen in meinem Leben strebe ich in den nächsten Jahren an, beruflich und privat?
  • Was möchte ich in den nächsten paar Jahren erreichen?
  • Welche Fähigkeiten möchte ich entwickeln, was will ich lernen?
  • Was an meinem Leben möchte ich verändern?

 

In CALMMANDER kannst du diese Festlegungen gleich direkt treffen. Das geht ganz einfach und du hast sie immer bei dir.

 

Exkurs: Das Leben gestalten

 

Das Leben zu gestalten bedeutet, etwas planvoll und zielgerichtet zu erreichen. Man analysiert seine Situation und entscheidet ganz bewusst, da oder dort etwas zu unternehmen. Man will etwas Bestimmtes entwickeln oder zum Besseren verändern.

Dafür gibt es mehrere Wege. CALMMANDER bietet dir drei Instrumente dafür an. Du entscheidest, welche das richtige für dich ist. Du kannst, wenn du möchtest, auch mehrere Instrumente synchron einsetzen. Die Instrumente sind:

 

  • Der Ausblick (oben)
  • Die Inventur (oben)
  • Das Ziel (alles dazu in einem noch folgenden Blog-Beitrag)

 

Neben diesen Instrumenten gibt es ein paar Gedanken zum Thema Lebensgestaltung, die wir in diesem Exkurs kurz anführen möchten.

 

Proaktivität

 

Im Grunde bedeutet Proaktivität, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, es zu gestalten.

Du entscheidest, was dir wichtig ist und wie du dein Leben leben möchtest. Du gibst deinem Leben Richtung.

Das setzt nur eines voraus: Du musst erkennen, dass du selbst für dein Leben verantwortlich bist.

Du bist selbst verantwortlich. Eigenverantwortlich.

Du solltest das verinnerlichen.

 

Eigenverantwortung

 

Um es zu verdeutlichen.

Du bist selbst dafür verantwortlich, dass du:

  • entspannt bist
  • jeden einzelnen Tag als sinnvoll betrachtest 
  • gesund lebst
  • Spass hast
  • glücklich bist
  • einen netten Partner hast
  • das Leben genießt
  • gute Beziehungen pflegst
  • die Dinge im Griff hast
  • dich über das freust, was du hast

 

Niemand anderer ist für diese Dinge verantwortlich. Nicht deine Eltern, nicht dein Partner, nicht deine Freunde, nicht dein Chef, nicht deine Kollegen, niemand außer dir.

 

Zuversicht

 

Zuversicht ist das feste Vertrauen darauf, dass sich die Dinge zum Positiven entwickeln werden. Dieses Vertrauen trägt ein äußerst konstruktives Element in sich, das uns vor allem dann weiterhilft, wenn die Dinge einmal nicht so laufen, wie wir uns das wünschen. 

 

Mit einer zuversichtlichen Grundhaltung halten wir es für möglich, dass sich eine Situation, die vielleicht nicht optimal ist, verbessern wird. D.h. die Sache, so wie sie ist, ist nicht unveränderlich, es gibt eine Alternative dazu, für die es sich lohnt etwas zu tun.

 

Wir können unsere Aufmerksamkeit auf diese bessere Alternative richten. Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. Unser Denken und Tun orientieren sich in Richtung dieser besseren Alternative. Wir handeln planvoll und zielgerichtet darauf hin. Die gewünschte Alternative wird irgendwann real.

 

Gestaltungsspielraum

 

Solange wir denken und etwas tun können, haben wir Gestaltungsspielraum, wir müssen ihn nur erkennen und nutzen. 

Was läuft nicht so gut?

Was stört dich?

Werde dir darüber klar und überlege dir, wie du deine Situation verbessern kannst. 

Welches Ziel möchtest du dir setzen?

Wem oder was möchtest du mehr Raum geben?

Welche Alternativen bieten sich an?

 

Erkenne deinen Gestaltungsspielraum und nutze ihn.

 

Vertrauen

 

Wenn wir alles getan haben, um etwas zu erreichen, wirklich alles, dann ist es Zeit, sich zurück zu lehnen. Da, wo wir keinen Einfluss mehr ausüben können, endet unsere Sphäre.

Es gibt nichts mehr zu tun.

Außer zu vertrauen:

  • auf etwas Höheres
  • auf das Gute
  • auf die Gerechtigkeit
  • auf das Glück des Tüchtigen
  • auf die Selbstordnungskräft des Universums
  • auf das Prinzip, wonach sich manche Dinge irgendwie von selbst lösen
  • darauf, dass nach dem Regen irgendwann wieder die Sonne scheint
  • darauf, dass die Zeit alle Wunden heilt

 

Worauf vertraust du? 

 

CALMMANDER enthält zu diesem wichtigen Thema eine sog. Map. Eine Map ist ein interaktives Bild, das den gesamten Inhalt der Coaching-Einheit strukturiert darstellt. Mit Hilfe der Map kann das Thema ganz einfach wiederholt werden bzw. können bestimmte Inhalte ganz gezielt aufgerufen werden. Die Map ermöglicht es dir, das Thema ganz rasch zu verinnerlichen.

 

Wir können die Krise auch als Chance begreifen, als Chance zu einer konstruktiven Neuorientierung. Dazu brauchen wir nur ein wenig Know How und einen strukturierten Fahrplan. Beides findest du in CALMMANDER.

 

MAY THE CALMMANDER BE WITH YOU

Say something here...
You are a guest ( Sign Up ? )
or post as a guest
Loading comment... The comment will be refreshed after 00:00.

Be the first to comment.

Bist du bereit?
Jetzt mehr Ruhe, Produktivität und Lebensfreude gewinnen!
Jetzt Loslegen

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.